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20.06.2010 |

Die Blumeninsel im Bodensee

Eine anmutige Insel, die geschützt in einer kleinen Bucht im Überlinger See liegt, erregt die Aufmerksamkeit des Betrachters.
Das 44 ha grosse Eiland Mainau ist die kleinste der drei Inseln im Bodensee (Reichenau, Lindau, Mainau) und einer der bedeutendsten Anziehungspunkte dieser Region. Vom Land aus kann man die Insel über eine 120m lange Brücke zu Fuss erreichen, noch reizvoller ist allerdings die Annäherung auf dem Seeweg: Schon von weitem sieht man die markanten Wipfel der riesigen Mammutbäume, die aus einer abwechslungsreichen Baumlandschaft herausragen, und über allem wölbt sich ein strahlend blauer Himmel.


Zu unserem Tag

Am Morgen besammelten wir uns am Bahnhof Amriswil um 9.00 Uhr. Die Fahrt ging mit dem Zug nach Romanshorn. Dort ging es weiter mit dem Schiff zur Insel Mainau. Es gab Gipfeli und Kaffee.
Der See war ein wenig unruhig und wir fuhren ein wenig schräg. In der Mainau kamen wir um 11.20 Uhr an. Dort erwartete uns schon der Reiseführer und erzählte uns über die Mainau so einiges:
Die Mainau hat eine lange erdgeschichtliche Vergangenheit. Ihr Kern besteht aus einem Molassefelsen, der nach dem letzten der insgesamt drei Gletscherschübe der Alpen vor rund 15'0000 Jahren entstanden ist. Der Fels durchbricht die Sedimente des Bodensees und ist lückenhaft mit Kies, Sand und Gletscherschutt – Überreste aus der Eiszeit – überzogen. Die Insel ragt rund 40m über die Wasserober-
fläche, der Seespiegel liegt auf 395m. Der Boden ist nährstoffreich und kalkhaltig. Sein pH-Wert liegt bei 7,2 bis 7,4,das ist ein sehr guter Boden.
Aus den langjährigen Aufzeichnungen kann man entnehmen, dass die Durchschnittstemperatur auf der Insel bei 8,9 Grad liegt – dies ist deutlich höher als in vielen anderen Regionen Deutschlands.In den Sommermonaten heizt die Sonne das Seewasser kräftig auf.
Die Wassermassen des Bodensees speichern diese Sonnenwärme bis weit in den Herbst hinein und geben sie nur langsam an die Umgebung ab. Die milden Tage ziehen sich so oft bis in den Oktober und November hinein – wesendlich länger als im Umland.

Die Pflanzen, die frostanfällig sind, werden in Topfe gepflanz. Das hat den Vorteil , dass wenn es kühler wird sind die Pflanzen innerhalb von 24 Stunden im Treibhaus. Die Besucher sehen das natürlich nicht.
Frühling: Von März bis Mai bilden Schneeglöckchen, Krokusse, Narzissen, Blausternchen und Tulpen einen prächtigen Blütenteppich.

Sommerzeit: Der Sommer hat auf der Mainau Einzug gehalten und damit die Zeit der Rosenblüte. Von Ende Mai bis zum ersten Frost zieren 30'000 Rosenpflanzen in mehr als 1'300 Sorten die Bodenseeinsel.
Herbstzeit: Wer könnte für eine bessere Herbststimmung auf der Mainau sorgen als die Dahlien mit ihren intensiven Farben und der überreichen Blütenfülle. Etwa 12'000 der sonnenhungrigen Knollengewächse in etwa 250 Sorten und Arten zieren im Spätsommer und Herbst den Südhang der Insel. Jedes Jahr kommen Weitere 50 neue Züchtungen hinzu.
Winterruhe: Wenn die letzten Pflanzen verblüht, die Beete abgeräumt sind und alles für den kurzen Winterschlaf vorbereitet ist, beginnt die ruhigere Jahreszeit auf der Mainau.

Der Reiseführer erzählte noch viel mehr und zeigte uns viel. Auch in die Kirche konnten wir - absitzen und einfach zuhören. Danach führte er uns zum Restaurant. Als er sich verabschiedete, teilten wir uns in vier Gruppen auf und gingen die Insel nochmals anschauen.
Um 13.00 Uhr war Mittagessen. Es gab Geschnetzeltes, Spätzli und Gemüse und es gab in dem Saal noch ein grosses Fass, dass bewunderte ich sehr. Nach dem Essen konnte man mit seiner Gruppe weiter herumschauen. Meine Gruppe ging durch den Rosengarten in das Schmetterlingshaus. Wir sahen verschiedene Blumen und Schmetterlinge und war tropisch heiss. Es gab schöne Fotos zu machen. Jetzt hiess es schnell zum Schiffshafen laufen, als wir ankamen standen die anderen schon bereit.
Um 15.45Uhr fuhren wir wieder zurück nach Romanshorn. Zum Nachtessen gab es ein belegtes Brötli. Als wir in Romanshorn ankamen, ging es weiter mit dem Zug nach Amriswil. Es gingen alle nach Hause. Es war ein schöner Tag. Bericht und Fotos: Sandra Aeberhard

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